Einladung

Donnerstag, 13.12.2018 18.00 Uhr

Wann kommt der Messias?

Begegnungsabend mit Vortrag von

Alexander Nachama Landesrabbiner von Thüringen

Zwischen Chanukka und Weihnachten verbindet diese Frage und läßt uns über unsere Erwartungen und Hoffnungen nachdenken. Schon öfter wurden Antworten unternommen. Manche davon kennen Sie vielleicht. Dabei scheint es nicht nur um meßbarer Zeit zu gehen, vielmehr auch um qualifizierte Zeit. Landesrabbiner Nachama wird uns dazu jüdische Perspektiven eröffnen.

Der Chor der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig unterstützt uns mit Liedern. Und wir wollen dann miteinander ins Gespräch kommen.

Beachten Sie bitte die etwas frühere Anfangszeit!

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14 Einladung
Donnerstag, 17.01.2019 19.00 Uhr

Lieder eines jüdischen Gesellen

Ein zweiter Abend um Georg Kreisler

Vortrag mit authentischen Tondokumenten

Dr. Jürgen Schebera Berlin

Der jüdische Wiener Bühnenautor, Komponist und Sänger Georg Kreisler (1922–2011) gehört mit seinen Liedern und Texten zu den Ausnahmekünstlern seines Faches. Nachdem der Berliner Musikhistoriker Dr. Jürgen Schebera im vergangenen Jahr Kreislers schwarzhumorige „böse“ Lieder vorgestellt hat, stehen diesmal „‚nichtarische‘ Arien“ im Mittelpunkt, wie dieser die zahlreichen jüdischen Chansons aus seiner Feder oft bezeichnet hat.

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14 Einladung
Donnerstag, 14.02.2019 19.00 Uhr

Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen.

Jüdischer Humor als Überlebensstrategie

Vortrag und Gespräch

Rolf-Michael Turek Leipzig

Als Klinikseelsorger mit der hilfereichen Wirkung von Humor befaßt hat sich der Referent umfassend mit Theorie und Praxis von Humor beschäftigt. Daß jüdischer Humor durch die bitteren Erfahrungen von Verfolgungen eigene Ausformungen bekommen hat, wird gelegentlich erwähnt. Am Beispiel des jüdischen Humors zeigt der Referent, wie Humor als Überlebensstrategie in ausweglos erscheinenden Situationen wirkungsvoll eingesetzt werden kann.

Beachten Sie bitte auch das Zwillingsstück zu diesem Vortrag von Herrm Ittai Joseph Tamari am 11. Februar!

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14 Einladung

Material

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
Wort der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS) (0,2 MB) „zum Gemeinsamen Weg von Juden und Christen“ vom 23. Juni 2017, im Blick auf das Gedenkjahr 2018 veröffentlicht zusammen mit einem Materialheft „Das Verhältnis von Christen und Juden als Thema kirchgemeindlicher Arbeit“ Das Wort findet sich dort zwischen den Seiten 49 und 50.

Informationen zur synagogalen Leseordnung
Synagogale Schriftlesungen (0,2 MB)

Gedanken Joseph Ratzingers als Papst im Ruhestand Benedikt XVI. zum Verhältnis zu den Juden führten u. a. zu einem Briefwechsel mit dem Wiener Oberrabbiner Arie Folger. Die Zeitschrift Communio stellt die Texte gegenwärtig (2018) im Internet zur Verfügung: GNADE UND BERUFUNG OHNE REUE, BRIEFWECHSEL BENEDIKT XVI. – RABBI ARIE FOLGER.

Erklärungen zu den Beziehungen zum Judentum: Anfang Dezember 2015 veröffentlichten orthodoxe Rabbiner HTML PDF und die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum HTML PDF je eine Erklärung in sieben Punkten.

Programm

Programm der Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft für das zweite Halbjahr 2016
Programm (0,1 MB)

Gebetszeiten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig für das Jahr 2018
Gebetszeiten 2018 (0,2 MB)

Einladungen zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie im Archiv

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Ständiges Angebot der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungen mit den folgenden oder anderen Themen können mit Herrn Dr. Arndt (0341-9735414, tarndt@jcha.de) und weiteren Referenten bei der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft (Burgstraße 1–5, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-212 009 435, info@jcha.de) vereinbart werden.

Vorträge zu jüdischen Traditionen

Einteilung der Zeit: der jüdische Kalender

Wann beginnt ein Jahr? Was bedeuten Jahreszahlen? Wie kommen die Feste zu ihren Terminen? Wie kommt man von einem Fest zum nächsten? - Mit Hilfe solcher Fragen lässt sich ein Überblick über das Jüdische Festjahr gewinnen; es ist eine Weise, an Stationen der Geschichte zu erinnern, die heute noch Bedeutung haben.

Einteilung der Zeit: Der Sabbat

Arbeiten verboten! - Wie macht man das? Was tut man da? Der Sabbat ist ein Geschenk, ein Zeichen, ein Gewürz, eine Prinzessin. Schließlich wird von ihm gesagt: „Mehr als die Juden ihn gehalten haben, hat er die Juden erhalten.“

Einteilung der Zeit: einzelne Feste

Pesach – das Fest der Befreiung (bei den Christen ist daraus Ostern geworden)
Schawu'ot – die Bundesordnung (bei den Christen heißt es Pfingsten)
Die Zeit unserer Freude: Sukkot (Hüttenfest) und Simchat Tora (Tora-Freude)
Die Hohen Feiertage zu Jahresbeginn: Rosch Ha-Schana bis Jom Kippur
Purim: Das Buch Ester als Festlegende.

Jüdische Liturgie

Funktion und Einrichtung der Synagoge - Die Gebete: Texte und Gebräuche

Beispiele jüdischer Bibelauslegung

Woher hatte Noah Licht in der Arche? Wie hat Abraham zum Glauben gefunden? Warum stotterte Mose? (Einzelheiten nach Vereinbarung)

Zur jüdischen Lebensgestaltung

Leben nach der Tora - Was bedeuten die 613 Gebote der Tora? Judentum: eine Religion des Lernens - Was ist der Talmud: Eine Einführung

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Gesprächsbeiträge/Werkstattberichte

  • 2014/2015 Ökumenische Bibelwoche: Anmerkungen zum Galaterbrief HTML PDF
  • 2013-04-11 Holocaust und Shoah, „Das Unsagbare sagen“, Dr. Christoph Münz HTML PDF
  • 2012-11-10 Pogromgedenken Predigt Rabbiner Dr. Walter Rothschild PDF
  • 2012-05-03 Verrat an der Erde – Kain und Abel, Chaim Noll PDF
  • 2012-02-16 Ist das Judentum die Mutter oder die Schwester des Christentums? Pater Klaus Gräve, Leipzig PDF
  • 2011-09-11 Pogromgedenken Predigt Pfarrer Wolfgang Raupach-Rudnick PDF
  • 2010-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Alfred Bodenheimer PDF
  • 2010-07-11 Der Wochenspruch zum 6. Sonntag nach Trinitatis ''Jesaja 43,1'' - und wie er verstümmelt wurde HTML PDF
  • 2009-03-08 Predigt am Sonntag Reminiszere zu Mk 12,1-12 HTML PDF
  • 2008-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Eliyahu Schleifer PDF
  • 2008/2009 Ökumenische Bibelwoche: Die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium HTML PDF
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Kontakt

Haus der Kirche
Burgstraße 1–5
04109 Leipzig

Bürozeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Telefon: (0341) 2120 09 435
Telefax: (0341) 2120 09 489
E-Mail: info@jcha.de

Spendenkonto

IBAN: DE 56 8605 5592 1190 0085 87, BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)

Vorsitzender: Timotheus Arndt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Inessa Beznosova, Ida Charnis, Sebastian Krause

Auf Anfrage beraten und gestalten wir mit Ihnen
Themen zur Begegnung von Juden und Christen.

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Wir arbeiten zusammen mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und
dem Evangelischen Forum und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Chemnitz

In Leipzig befindet sich die Forschungsstelle Judentum und
das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig.

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Wir sind verbunden mit

der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
dem Evangelisch-Lutherischen Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
dem Internationalen Rat der Christen und Juden

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