Einladung

Donnerstag, 19.01.2017, 15-19 Uhr

Symposion
Erinnerungen an Eugen Gollomb, 1917–1988
zum hundertsten Geburtstag

Am 19. Januar 2017, dem 100. Geburtstag von Eugen Gollomb, seligen Angedenkens, wollen wir an ihn erinnern, als einen Menschen, der einerseits als einer von Vielen die Verbrechen der deutschen Naziherrschaft durchlitten hat und andererseits mit seiner besonderen Persönlichkeit die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig geprägt und über ihre Grenzen hinaus einen starken Eindruck hinterlassen hat.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft, der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, der Forschungsstelle Judentum an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig und des Ariowitsch-Hauses.

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig Vollständiges Programm mit biographischen Informationen über Eugen Gollomb (1 MB)
09.12.2016–08.01.2017 (Taborkirche)
11.01.2017–12.02.2017 (Bethanienkirche)

„Ertragen können wir sie nicht“
Martin Luther und die Juden
Ausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums 2017

Taborkirche, Windorfer Str. 45a, 04229 Leipzig
Bethanienkirche, Stieglitzstr. 42, 04229 Leipzig
Vollständige Informationen (Öffnungszeiten, Begleitprogramm) (2,1 MB)
Donnerstag, 09.02.2017, 19 Uhr

„Es liegt was in der Luft ...“
Mischa Spoliansky
Der Komponist des Kurfürstendamms

Dr. Jürgen Schebera Berlin Vortrag mit historischen Tonbeispielen

Der jüdische Komponist und Pianist Mischa Spoliansky (1898–1985) gehörte neben Friedrich Hollaender zu den prägenden musikalischen Köpfen der Berliner Kabarett- und Schlagerszene in den „goldenen“ 1920er Jahren. Berühmt wurde er 1928 mit der Kabarettrevue „Es liegt in der Luft“, in der auch Marlene Dietrich mitwirkte. 1933 emigrierte Spoliansky nach London, wo er eine zweite Karriere als Filmkomponist begann. Ab 1940 schrieb er auch antifaschistische Lieder und Songs für das deutsche Programm der BBC. 1977/78 kehrte er zu zwei umjubelten Konzerten noch einmal in „sein“ Berlin zurück.

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig Einladung (1 MB)

Material

Informationen zur synagogalen Leseordnung
Synagogale Schriftlesungen (0,2 MB)

Erklärungen zu den Beziehungen zum Judentum: Anfang Dezember 2015 veröffentlichten orthodoxe Rabbiner HTML PDF und die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum HTML PDF je eine Erklärung in sieben Punkten.

Programm

Programm der Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft für das zweite Halbjahr 2016
Programm (0,1 MB)

Neu: Gebetszeiten der Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig für das Jahr 2017
Gebetszeiten 2017 (0,2 MB)

Einladungen zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie im Archiv.

Zum Anfang der Seite

Ständiges Angebot der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungen mit den folgenden oder anderen Themen können mit Herrn Dr. Arndt (0341-9735414, tarndt@jcha.de) und weiteren Referenten bei der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft (Burgstraße 1–5, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-212 009 435, info@jcha.de) vereinbart werden.

Vorträge zu jüdischen Traditionen

Einteilung der Zeit: der jüdische Kalender

Wann beginnt ein Jahr? Was bedeuten Jahreszahlen? Wie kommen die Feste zu ihren Terminen? Wie kommt man von einem Fest zum nächsten? - Mit Hilfe solcher Fragen lässt sich ein Überblick über das Jüdische Festjahr gewinnen; es ist eine Weise, an Stationen der Geschichte zu erinnern, die heute noch Bedeutung haben.

Einteilung der Zeit: Der Sabbat

Arbeiten verboten! - Wie macht man das? Was tut man da? Der Sabbat ist ein Geschenk, ein Zeichen, ein Gewürz, eine Prinzessin. Schließlich wird von ihm gesagt: „Mehr als die Juden ihn gehalten haben, hat er die Juden erhalten.“

Einteilung der Zeit: einzelne Feste

Pesach – das Fest der Befreiung (bei den Christen ist daraus Ostern geworden)
Schawu'ot – die Bundesordnung (bei den Christen heißt es Pfingsten)
Die Zeit unserer Freude: Sukkot (Hüttenfest) und Simchat Tora (Tora-Freude)
Die Hohen Feiertage zu Jahresbeginn: Rosch Ha-Schana bis Jom Kippur
Purim: Das Buch Ester als Festlegende.

Jüdische Liturgie

Funktion und Einrichtung der Synagoge - Die Gebete: Texte und Gebräuche

Beispiele jüdischer Bibelauslegung

Woher hatte Noah Licht in der Arche? Wie hat Abraham zum Glauben gefunden? Warum stotterte Mose? (Einzelheiten nach Vereinbarung)

Zur jüdischen Lebensgestaltung

Leben nach der Tora - Was bedeuten die 613 Gebote der Tora? Judentum: eine Religion des Lernens - Was ist der Talmud: Eine Einführung

Zum Anfang der Seite

Gesprächsbeiträge/Werkstattberichte

  • 2014/2015 Ökumenische Bibelwoche: Anmerkungen zum Galaterbrief HTML PDF
  • 2013-04-11 Holocaust und Shoah, „Das Unsagbare sagen“, Dr. Christoph Münz HTML PDF
  • 2012-11-10 Pogromgedenken Predigt Rabbiner Dr. Walter Rothschild PDF
  • 2012-05-03 Verrat an der Erde – Kain und Abel, Chaim Noll PDF
  • 2012-02-16 Ist das Judentum die Mutter oder die Schwester des Christentums? Pater Klaus Gräve, Leipzig PDF
  • 2011-09-11 Pogromgedenken Predigt Pfarrer Wolfgang Raupach-Rudnick PDF
  • 2010-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Alfred Bodenheimer PDF
  • 2010-07-11 Der Wochenspruch zum 6. Sonntag nach Trinitatis ''Jesaja 43,1'' - und wie er verstümmelt wurde HTML PDF
  • 2009-03-08 Predigt am Sonntag Reminiszere zu Mk 12,1-12 HTML PDF
  • 2008-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Eliyahu Schleifer PDF
  • 2008/2009 Ökumenische Bibelwoche: Die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium HTML PDF
Zum Anfang der Seite

Kontakt

Haus der Kirche
Burgstraße 1–5
04109 Leipzig

Bürozeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Telefon: (0341) 2120 09 435
Telefax: (0341) 2120 09 489
E-Mail: info@jcha.de

Spendenkonto

IBAN: DE 56 8605 5592 1190 0085 87, BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)

Vorsitzender: Timotheus Arndt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Inessa Beznosova, Ida Charnis, Sebastian Krause

Auf Anfrage beraten und gestalten wir mit Ihnen
Themen zur Begegnung von Juden und Christen.

Zum Anfang der Seite

Wir arbeiten zusammen mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und
dem Evangelischen Forum und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Chemnitz

In Leipzig befindet sich die Forschungsstelle Judentum und
das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig.

Zum Anfang der Seite

Wir sind verbunden mit

der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
dem Evangelisch-Lutherischen Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
dem Internationalen Rat der Christen und Juden

Zum Anfang der Seite