Einladung

Freitag, 28.04. bis Sonntag, 30.04.2017 In der Veranstaltungsreihe Mit Jüdinnen und Juden die Bibel lesen:

„Ich liebe Deine Tora“ (Ps 119,163)
Jüdische und christliche Blicke auf das Gesetz

Für jüdische Augen und Ohren steht dies außer Frage: Die Tora ist Dreh- und Angelpunkt aller jüdischen Überlieferung. Ein eigener Festtag feiert die Freude an der Tora. Sichtbaren Ausdruck findet diese Liebe in der Ehre, die der schriftlichen Tora erwiesen wird, den Fünf Büchern Mose, auf Pergament geschrieben. Ihr gegenüber hält die mündliche Tora die Debatte über deren aktuelle Anwendung in Gang. Keine Frage: Für viele Juden ist Tora Gesetz. Das ist für evangelisch-lutherische Christen schwer nachvollziehbar. Bildet doch für Luther das Gesetz den Kontrast zum Evangelium, der Botschaft von der liebevollen Zuwendung Gottes in Christus, der Botschaft von dem Himmel, der für alle offen ist. Hat Paulus nicht vom Ende des Gesetzes gesprochen? Es gilt auch den Weg des Verständnisses von „Gesetz“ in den 500 Jahren seit der Reformation nachzugehen. Was ist mit biblischen Aussagen geschehen, die von der Liebe zur Tora sprechen?

Evangelische Akademie Meißen, Freiheit 16, 01662 Meißen Veranstaltungsinformationen
Vollständiges Programm (u. a. mit Informationen zur Anmeldung)
Freitag, 19.05.2017 17.00 Uhr

Friedensgebet

im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig (18.–25.05.2017)

Nikolaikirche zu Leipzig, Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig

Material

Informationen zur synagogalen Leseordnung
Synagogale Schriftlesungen (0,2 MB)

Erklärungen zu den Beziehungen zum Judentum: Anfang Dezember 2015 veröffentlichten orthodoxe Rabbiner HTML PDF und die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum HTML PDF je eine Erklärung in sieben Punkten.

Programm

Programm der Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft für das zweite Halbjahr 2016
Programm (0,1 MB)

Gebetszeiten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig für das Jahr 2017
Gebetszeiten 2017 (0,2 MB)

Einladungen zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie im Archiv

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Ständiges Angebot der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungen mit den folgenden oder anderen Themen können mit Herrn Dr. Arndt (0341-9735414, tarndt@jcha.de) und weiteren Referenten bei der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft (Burgstraße 1–5, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-212 009 435, info@jcha.de) vereinbart werden.

Vorträge zu jüdischen Traditionen

Einteilung der Zeit: der jüdische Kalender

Wann beginnt ein Jahr? Was bedeuten Jahreszahlen? Wie kommen die Feste zu ihren Terminen? Wie kommt man von einem Fest zum nächsten? - Mit Hilfe solcher Fragen lässt sich ein Überblick über das Jüdische Festjahr gewinnen; es ist eine Weise, an Stationen der Geschichte zu erinnern, die heute noch Bedeutung haben.

Einteilung der Zeit: Der Sabbat

Arbeiten verboten! - Wie macht man das? Was tut man da? Der Sabbat ist ein Geschenk, ein Zeichen, ein Gewürz, eine Prinzessin. Schließlich wird von ihm gesagt: „Mehr als die Juden ihn gehalten haben, hat er die Juden erhalten.“

Einteilung der Zeit: einzelne Feste

Pesach – das Fest der Befreiung (bei den Christen ist daraus Ostern geworden)
Schawu'ot – die Bundesordnung (bei den Christen heißt es Pfingsten)
Die Zeit unserer Freude: Sukkot (Hüttenfest) und Simchat Tora (Tora-Freude)
Die Hohen Feiertage zu Jahresbeginn: Rosch Ha-Schana bis Jom Kippur
Purim: Das Buch Ester als Festlegende.

Jüdische Liturgie

Funktion und Einrichtung der Synagoge - Die Gebete: Texte und Gebräuche

Beispiele jüdischer Bibelauslegung

Woher hatte Noah Licht in der Arche? Wie hat Abraham zum Glauben gefunden? Warum stotterte Mose? (Einzelheiten nach Vereinbarung)

Zur jüdischen Lebensgestaltung

Leben nach der Tora - Was bedeuten die 613 Gebote der Tora? Judentum: eine Religion des Lernens - Was ist der Talmud: Eine Einführung

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Gesprächsbeiträge/Werkstattberichte

  • 2014/2015 Ökumenische Bibelwoche: Anmerkungen zum Galaterbrief HTML PDF
  • 2013-04-11 Holocaust und Shoah, „Das Unsagbare sagen“, Dr. Christoph Münz HTML PDF
  • 2012-11-10 Pogromgedenken Predigt Rabbiner Dr. Walter Rothschild PDF
  • 2012-05-03 Verrat an der Erde – Kain und Abel, Chaim Noll PDF
  • 2012-02-16 Ist das Judentum die Mutter oder die Schwester des Christentums? Pater Klaus Gräve, Leipzig PDF
  • 2011-09-11 Pogromgedenken Predigt Pfarrer Wolfgang Raupach-Rudnick PDF
  • 2010-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Alfred Bodenheimer PDF
  • 2010-07-11 Der Wochenspruch zum 6. Sonntag nach Trinitatis ''Jesaja 43,1'' - und wie er verstümmelt wurde HTML PDF
  • 2009-03-08 Predigt am Sonntag Reminiszere zu Mk 12,1-12 HTML PDF
  • 2008-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Eliyahu Schleifer PDF
  • 2008/2009 Ökumenische Bibelwoche: Die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium HTML PDF
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Kontakt

Haus der Kirche
Burgstraße 1–5
04109 Leipzig

Bürozeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Telefon: (0341) 2120 09 435
Telefax: (0341) 2120 09 489
E-Mail: info@jcha.de

Spendenkonto

IBAN: DE 56 8605 5592 1190 0085 87, BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)

Vorsitzender: Timotheus Arndt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Inessa Beznosova, Ida Charnis, Sebastian Krause

Auf Anfrage beraten und gestalten wir mit Ihnen
Themen zur Begegnung von Juden und Christen.

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Wir arbeiten zusammen mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und
dem Evangelischen Forum und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Chemnitz

In Leipzig befindet sich die Forschungsstelle Judentum und
das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig.

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Wir sind verbunden mit

der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
dem Evangelisch-Lutherischen Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
dem Internationalen Rat der Christen und Juden

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