Einladung

Freitag, 10.05.2019 14.00 bis 20.00 Uhr

Gedenken an die Bücherverbrennungen 1933

Open-Air-Lesung

Initiativkreis 9. November

Erinnern. Für eine offene Gesellschaft

Es betraf Franz Kafka und Jack London, Klaus und Heinrich Mann, Karl Marx, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, Jaroslav Hašek und Wladimir Majakowski, Bruno Traven und Frida Rubiner, Magnus Hirschfeld und Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz und viele andere …

Mit einer öffentlichen Lesung möchten wir an die Bücherverbrennungen erinnern …

Wir laden zum gemeinsamen Lesen und Zuhören ein, zum Wiederentdecken der Ideen und Texte der Verfemten für unsere Gegenwart …

Zuhören ist einfach, Mitlesen auch!

Jede/r Vorlesende entscheidet sich für ein Werk und eine Textstelle … aus der angehängten Bücherliste.

Anmeldeschluss ist der 1. Mai 2019

Petersstraße/Ecke Schillerstraße Einladung Bücherliste
Freitag, 10.05.2019 18.00 Uhr bis Sonntag, 12.05.2019 13.00 Uhr

NOAH – und die Verantwortung (Genesis 6,5 – 9,29)

Wie reagieren Menschen auf die Bedrohung des eigenen Daseins und auf die Bedrohung der Welt? Die biblische Noah-Erzählung birgt kritische Aussagen dazu. Besonders wenn wir an Abrahams Fürbitte für Sodom denken, fällt Noahs stummes Handeln auf. Er reagiert fraglos, doch wo bleibt seine Verantwortung für Andere? Auch heute stehen sich Fatalisten – wir können gar nichts machen – und Aktivisten – wir müssen versuchen die Welt zu retten – gegenüber. Womit muss man sich abfinden, wogegen sich auflehnen? Verantwortung heißt ja dem Wortlaut nach: im Gespräch bleiben oder erst einmal ins Gespräch treten – mit anderen Menschen und mit dem Schöpfer.

Akademietagung vom 10. bis 12. Mai 2019 in der Reihe Juden und Christen lesen die Bibel

Evangelische Akademie Meißen ausgebucht, weitere Anmeldungen kommen auf die Warteliste Einladung
Dienstag, 14.05.2019 19.00 Uhr

Jerusalem als Sehnsuchtsort aus jüdischer Perspektive

Vortrag zum Israeltag

Rabbiner Baruch Babaev Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund

Im Zuge der kürzlich entfachten Debatten über das Schicksal Jerusalems spricht Rabbiner Babaev über die Bedeutung der Stadt für das jüdische Volk. Dabei stützt er sich mancherorts auf die Heilige Schrift. Zugleich unternimmt er den Versuch, die Jahrtausend lange Geschichte Jerusalems von ihrer Gründung bis in die Gegenwart zusammenzufassen.

Mit musikalischer Umrahmung durch Schüler des musikalisch-sportlichen Gymnasiums Leipzig der Rahn Education.

Gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Arbeitsgemeinschaft Leipzig und dem Ariowitschhaus e. V.

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14 Einladung
Montag, 24.06.2019 17.00 Uhr

Von Generation zu Generation

Friedensgebet

Von Generation zu Generation hängen wir zusammen, geben wir Erinnerungen weiter, Erinnerung an Schmerzen und Freude. %Verletzungen sollen heilen können, und gute Erinnerungen unsere Zuversicht stärken. Nach all dem Leid, das sie erlebt haben, kommen Menschen nach Leipzig, um Kindern und Enkeln ihre frühere Heimat zu zeigen, aus der sie verjagd wurden. Kinder und Enkel besuchen die Orte ihrer Eltern und Großeltern. In der Bibel (Jesaja Kapitel 34, Vers 17 und Joël, Kapitel 4, Vers 20) steht die Hoffnung, daß Menschen dauerhaft friedlich in Judäa und Jerusalem wohnen können.

Der Ober-Galiläa-Chor/Upper Galilee Choir besucht uns. Er singt liturgische Gesänge, die Kantoren einst für Synagogen in Deutschland bearbeitet haben. Auch so werden Zusammenhänge wieder und neu hergestellt.

Nach dem Friedensgebet, gegen 18.30 Uhr, sind Sie in die Aula der Alten Nikolaischule eingeladen. Wir können einander kennen lernen, mit den Gästen aus dem Chor ins Gespräch kommen, Gehörtes oder Anderes weiter zu tragen.

im Rahmen der Jüdischen Woche und des Besuchs ehemaliger Leipziger und ihrer Familien

Nikolaikirche zu Leipzig Einladung

Programm

Gebetszeiten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig für das Jahr 2019
Gebetszeiten 2019 (0,1 MB)

Einladungen zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie im Archiv

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Material

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
Wort der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS) (0,2 MB) „zum Gemeinsamen Weg von Juden und Christen“ vom 23. Juni 2017, im Blick auf das Gedenkjahr 2018 veröffentlicht zusammen mit einem Materialheft „Das Verhältnis von Christen und Juden als Thema kirchgemeindlicher Arbeit“ Das Wort findet sich dort zwischen den Seiten 49 und 50.

Informationen zur synagogalen Leseordnung
Synagogale Schriftlesungen (0,2 MB)

Gedanken Joseph Ratzingers als Papst im Ruhestand Benedikt XVI. zum Verhältnis zu den Juden führten u. a. zu einem Briefwechsel mit dem Wiener Oberrabbiner Arie Folger. Die Zeitschrift Communio stellt die Texte gegenwärtig (2018) im Internet zur Verfügung: GNADE UND BERUFUNG OHNE REUE, BRIEFWECHSEL BENEDIKT XVI. – RABBI ARIE FOLGER. Pressemitteilung zum Besuch einer ORD-Delegation im Vatikan (500 KB) Pressemitteilung des Deutschen Koordinierungsrates zu einem Gespräch in Rom (160 KB)

Erklärungen zu den Beziehungen zum Judentum: Anfang Dezember 2015 veröffentlichten orthodoxe Rabbiner HTML PDF und die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum HTML PDF je eine Erklärung in sieben Punkten.

Ständiges Angebot der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungen mit den folgenden oder anderen Themen können mit Herrn Dr. Arndt (0341-9735414, tarndt@jcha.de) und weiteren Referenten bei der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft (Burgstraße 1–5, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-212 009 435, info@jcha.de) vereinbart werden.

Vorträge zu jüdischen Traditionen

Einteilung der Zeit: der jüdische Kalender

Wann beginnt ein Jahr? Was bedeuten Jahreszahlen? Wie kommen die Feste zu ihren Terminen? Wie kommt man von einem Fest zum nächsten? - Mit Hilfe solcher Fragen lässt sich ein Überblick über das Jüdische Festjahr gewinnen; es ist eine Weise, an Stationen der Geschichte zu erinnern, die heute noch Bedeutung haben.

Einteilung der Zeit: Der Sabbat

Arbeiten verboten! - Wie macht man das? Was tut man da? Der Sabbat ist ein Geschenk, ein Zeichen, ein Gewürz, eine Prinzessin. Schließlich wird von ihm gesagt: „Mehr als die Juden ihn gehalten haben, hat er die Juden erhalten.“

Einteilung der Zeit: einzelne Feste

Pesach – das Fest der Befreiung (bei den Christen ist daraus Ostern geworden)
Schawu'ot – die Bundesordnung (bei den Christen heißt es Pfingsten)
Die Zeit unserer Freude: Sukkot (Hüttenfest) und Simchat Tora (Tora-Freude)
Die Hohen Feiertage zu Jahresbeginn: Rosch Ha-Schana bis Jom Kippur
Purim: Das Buch Ester als Festlegende.

Jüdische Liturgie

Funktion und Einrichtung der Synagoge - Die Gebete: Texte und Gebräuche

Beispiele jüdischer Bibelauslegung

Woher hatte Noah Licht in der Arche? Wie hat Abraham zum Glauben gefunden? Warum stotterte Mose? (Einzelheiten nach Vereinbarung)

Zur jüdischen Lebensgestaltung

Leben nach der Tora - Was bedeuten die 613 Gebote der Tora? Judentum: eine Religion des Lernens - Was ist der Talmud: Eine Einführung

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Gesprächsbeiträge/Werkstattberichte

  • 2019-04-11 Christsein mit Tora und Evangelium. Professor em. Dr. Klaus Wengst, Braunschweig PDF
  • 2014/2015 Ökumenische Bibelwoche: Anmerkungen zum Galaterbrief HTML PDF
  • 2013-04-11 Holocaust und Shoah, „Das Unsagbare sagen“, Dr. Christoph Münz HTML PDF
  • 2012-11-10 Pogromgedenken Predigt Rabbiner Dr. Walter Rothschild PDF
  • 2012-05-03 Verrat an der Erde – Kain und Abel, Chaim Noll PDF
  • 2012-02-16 Ist das Judentum die Mutter oder die Schwester des Christentums? Pater Klaus Gräve, Leipzig PDF
  • 2011-09-11 Pogromgedenken Predigt Pfarrer Wolfgang Raupach-Rudnick PDF
  • 2010-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Alfred Bodenheimer PDF
  • 2010-07-11 Der Wochenspruch zum 6. Sonntag nach Trinitatis ''Jesaja 43,1'' - und wie er verstümmelt wurde HTML PDF
  • 2009-03-08 Predigt am Sonntag Reminiszere zu Mk 12,1-12 HTML PDF
  • 2008-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Eliyahu Schleifer PDF
  • 2008/2009 Ökumenische Bibelwoche: Die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium HTML PDF
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Kontakt

Haus der Kirche
Burgstraße 1–5
04109 Leipzig

Bürozeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Telefon: (0341) 2120 09 435
Telefax: (0341) 2120 09 489
E-Mail: info@jcha.de

Spendenkonto

IBAN: DE 56 8605 5592 1190 0085 87, BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)

Vorsitzender: Timotheus Arndt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Inessa Beznosova, Ida Charnis, Elke Goldstein

Die Jüdische-Christliche Arbeitsgemeinschaft arbeitet als Landeskirchlicher Arbeitskreis in Verbindung mit
anderen christlichen Konfessionen
und den jüdischen Gemeinden in Sachsen.

Auf Anfrage beraten und gestalten wir mit Ihnen
Themen zur Begegnung von Juden und Christen.

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Wir arbeiten zusammen mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und
dem Evangelischen Forum und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Chemnitz

In Leipzig befindet sich die Forschungsstelle Judentum das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig

die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig das Ariowitschhaus der Leipziger Synagogalchor Jüdisches Leipzig mit einem Hörrundgang durch Leipzig ReMembering: Jüdische Lebenserinnerungen – ein Netzwerk zur Stadtgeschichte Leipzigs Zum Anfang der Seite

Wir sind verbunden mit

der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
dem Evangelisch-Lutherischen Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
dem Internationalen Rat der Christen und Juden

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