Einladung

Montag, 06.11.2017 17.00 Uhr bis Donnerstag, 09.11.2017 17.30 Uhr

Gedenken an die Novemberpogrome von 1938

Friedensgebet am 6. und Gedenken am 9. November

In diesem Jahr liegt das montägliche Friedensgebet schon am 6. November, vier Tage vor dem Gedenken am Donnerstag, dem 9. November

Denn du weißt um des Fremden Herz … (3. Mose 19,34) Wer oder was ist uns fremd und wie nehmen wir Fremde und Fremdes wahr? Wen oder was machen wir fremd? Denn du bist selbst fremd gewesen … (ebenda) Wie begreifen wir das?

Am 9. November beginnen wir dann zwischen 17 und 17.30 Uhr am Gedenkstein am Partheufer, gegenüber dem Zooeingang. Unseren Kerzenweg gehen wir von dort zur Gedenkstätte an der Gottschedstraße und schließen uns der Gedenkfeier dort 18.30 Uhr an 19 Uhr predigt dann in der Thomaskirche Rabbiner Dr. Walter Rothschild.

Nikolaikirche und Partheufer Einladung
Donnerstag, 07.12.2017 18.00 Uhr

Begegnungsabend: Lichter

Sie wissen, die Sonne ist nicht so wichtig, die leuchtet am Tag, da ist es ohnehin hell. Aber im Dunkel sind es einzelne Lichter, auf die wir achten. Das Chanukkafest macht es eindrücklich mit der täglich wachsenden Zahl an Lichtern. Das Zufügen der Lichter im Advent zieht sich länger hin. Wir lassen uns davon anregen zum Gestalten. Wir werden etwas hören von der Entwicklung der Kerzenproduktion. Vor allem wollen wir Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Tanz und Chorgesang werden den Abend mitgestalten.

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14 Einladung
Donnerstag, 18.01.2018 19.00 Uhr

Heute abend: Lola Blau – Ein Abend um Georg Kreisler

Dr. Jürgen Schebera

Der jüdische Wiener Bühnenautor, Komponist und Sänger Georg Kreisler (1922–2011) gehört mit seinen Liedern und Texten zu den Ausnahmekünstlern des Faches. Sein Credo lautete: Darf die Unterhaltung politisch sein? Sie darf, sie kann, sie soll.

1938 emigrierte Kreisler nach Hollywood, wo er 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt und unmittelbar danach in die US-Army eintrat. 1955 nach Wien zurückgekehrt, wurde er alsbald mit seinen oft bitterbösen Liedern als Meister des schwarzen Humors populär. Sein Musical für eine Schauspielerin Heute abend: Lola Blau – ein jüdisches Schicksal des 20. Jahrhunderts – ging ab 1971 um die Welt.

Vortrag von Dr. Jürgen Schebera (Berlin) Mit bekannten und unbekannten historischen Tondokumenten

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14 Einladung

Material

Informationen zur synagogalen Leseordnung
Synagogale Schriftlesungen (0,2 MB)

Erklärungen zu den Beziehungen zum Judentum: Anfang Dezember 2015 veröffentlichten orthodoxe Rabbiner HTML PDF und die Vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum HTML PDF je eine Erklärung in sieben Punkten.

Programm

Programm der Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft für das zweite Halbjahr 2016
Programm (0,1 MB)

Gebetszeiten der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig für das Jahr 2017
Gebetszeiten 2017 (0,2 MB)

Einladungen zu vergangenen Veranstaltungen finden Sie im Archiv

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Ständiges Angebot der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft

Veranstaltungen mit den folgenden oder anderen Themen können mit Herrn Dr. Arndt (0341-9735414, tarndt@jcha.de) und weiteren Referenten bei der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft (Burgstraße 1–5, 04109 Leipzig, Tel.: 0341-212 009 435, info@jcha.de) vereinbart werden.

Vorträge zu jüdischen Traditionen

Einteilung der Zeit: der jüdische Kalender

Wann beginnt ein Jahr? Was bedeuten Jahreszahlen? Wie kommen die Feste zu ihren Terminen? Wie kommt man von einem Fest zum nächsten? - Mit Hilfe solcher Fragen lässt sich ein Überblick über das Jüdische Festjahr gewinnen; es ist eine Weise, an Stationen der Geschichte zu erinnern, die heute noch Bedeutung haben.

Einteilung der Zeit: Der Sabbat

Arbeiten verboten! - Wie macht man das? Was tut man da? Der Sabbat ist ein Geschenk, ein Zeichen, ein Gewürz, eine Prinzessin. Schließlich wird von ihm gesagt: „Mehr als die Juden ihn gehalten haben, hat er die Juden erhalten.“

Einteilung der Zeit: einzelne Feste

Pesach – das Fest der Befreiung (bei den Christen ist daraus Ostern geworden)
Schawu'ot – die Bundesordnung (bei den Christen heißt es Pfingsten)
Die Zeit unserer Freude: Sukkot (Hüttenfest) und Simchat Tora (Tora-Freude)
Die Hohen Feiertage zu Jahresbeginn: Rosch Ha-Schana bis Jom Kippur
Purim: Das Buch Ester als Festlegende.

Jüdische Liturgie

Funktion und Einrichtung der Synagoge - Die Gebete: Texte und Gebräuche

Beispiele jüdischer Bibelauslegung

Woher hatte Noah Licht in der Arche? Wie hat Abraham zum Glauben gefunden? Warum stotterte Mose? (Einzelheiten nach Vereinbarung)

Zur jüdischen Lebensgestaltung

Leben nach der Tora - Was bedeuten die 613 Gebote der Tora? Judentum: eine Religion des Lernens - Was ist der Talmud: Eine Einführung

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Gesprächsbeiträge/Werkstattberichte

  • 2014/2015 Ökumenische Bibelwoche: Anmerkungen zum Galaterbrief HTML PDF
  • 2013-04-11 Holocaust und Shoah, „Das Unsagbare sagen“, Dr. Christoph Münz HTML PDF
  • 2012-11-10 Pogromgedenken Predigt Rabbiner Dr. Walter Rothschild PDF
  • 2012-05-03 Verrat an der Erde – Kain und Abel, Chaim Noll PDF
  • 2012-02-16 Ist das Judentum die Mutter oder die Schwester des Christentums? Pater Klaus Gräve, Leipzig PDF
  • 2011-09-11 Pogromgedenken Predigt Pfarrer Wolfgang Raupach-Rudnick PDF
  • 2010-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Alfred Bodenheimer PDF
  • 2010-07-11 Der Wochenspruch zum 6. Sonntag nach Trinitatis ''Jesaja 43,1'' - und wie er verstümmelt wurde HTML PDF
  • 2009-03-08 Predigt am Sonntag Reminiszere zu Mk 12,1-12 HTML PDF
  • 2008-11-09 Pogromgedenken Predigt Professor Eliyahu Schleifer PDF
  • 2008/2009 Ökumenische Bibelwoche: Die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium HTML PDF
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Kontakt

Haus der Kirche
Burgstraße 1–5
04109 Leipzig

Bürozeiten: Dienstag 10 bis 12 Uhr und Donnerstag 14 bis 16 Uhr

Telefon: (0341) 2120 09 435
Telefax: (0341) 2120 09 489
E-Mail: info@jcha.de

Spendenkonto

IBAN: DE 56 8605 5592 1190 0085 87, BIC: WELADE8LXXX (Sparkasse Leipzig)

Vorsitzender: Timotheus Arndt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Inessa Beznosova, Ida Charnis, Sebastian Krause

Auf Anfrage beraten und gestalten wir mit Ihnen
Themen zur Begegnung von Juden und Christen.

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Wir arbeiten zusammen mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Dresden und
dem Evangelischen Forum und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Chemnitz

In Leipzig befindet sich die Forschungsstelle Judentum und
das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur e.V. an der Universität Leipzig.

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Wir sind verbunden mit

der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
dem Evangelisch-Lutherischen Zentralverein für Begegnung von Christen und Juden
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
dem Internationalen Rat der Christen und Juden

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